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Diary

 

 

 

Liebes The BottropsTourTageBuch...




19.01.2007 Freiburg – Walfisch (von Tinusch, Textilfachverkäuferin)

Der Abend mit „Montreal“ hinterließ bleibende Spuren, aber das 1000 Konzert MUSS ja auch gebührend gefeiert werden (man kann immer einen Grund finden,
aber hey, das war mal wirklich einer). Wenigstens ist Freibug nicht wirklich weit von der Basel entfernt (und dieses Mal kommen wir relativ schnell über die Grenze), so dass
wir auch noch Zeit haben durch Freiburg zu schlendern. Spannend, spannend. 
Aber Freiburg kann gut abgehen und so hatten die Jungs jede Menge Spaß auf der Bühne,
was ich von meinem Merchstand aus via Leinwand sehr schön begutachten konnte. Das nenn ich mal Luxus.

Nachdem Slash ein kleines Feuerwerk zwischen seinen Beinen steigen ließ (wir haben Beweisfotos!) musste natürlich auch das Tourschleifenende gefeiert werden und wir konnten
die Hiobsbotschaft für unseren Gemütszustand am nächsten Tag bereits erahnen, als der Veranstalter Mitch Folgendes zu uns sagte (nachdem ich eine Bestellung aufgeben wollte):
„Dort stehen die Gläser, da unten ist der Alkohol. Bedient euch selber“. Und das haben wir dann wohl auch… 

Die Blackouts wurden am nächsten Tag im Bus wieder belichtet und so ging eine sehr amüsante Tourschleife dem Ende entgegen.  


18.01.08 Schweiz-Basel - Hirscheneck (von Herr Bottrop)

Huih, da hatte ich doch beinahe vergessen, dass heute ein besonderes Jubiläumskonzert ist - fiel mir erst zwischen Klotür und Backstage-Treppe wieder ein ...
heute ist ja mein 1000sten Live-Konzert!
Jedenfalls bilde ich mir das ein, die Aufzeichnungen zu den Shows mit den HOSTAGES OF AYATOLLAH und HAPPY HOUR
sind ein wenig ungenau, umso genauer dafür die Konzerte mit TERRORGRUPPE und THE BOTTROPS. 
Auf zur Bühne, die 1000ste Show des Herrn Bottrop, vielleicht
aber auch die 1001ste oder nur die 998ste ... who knows - who cares. 
Das Hirscheneck ist immer noch der gleiche tolle Laden, wie ich ihn von Hardcore-Shows Ende der 80er kenne,
nur etwas schicker und modernisierter, auch der Sound ist jetzt besser. Veranstalter  und Techniker sind nett und kompetent, das Publikum kommt zahlreich, gut drauf und ausgelassen.
All set to go!
Es wird reichlich getanzt und geschwitzt und dann gefeiert! 1000 Konzerte! Wirklich so viele? Trinken! DJ! Champagner! Noch mehr trinken! Dann kommen noch die Jungs
von MONTREAL vorbei, die haben heute in einem anderen Club in Basel gespielt. Mehr Trinken! Musik lauter! Ich kann gleich nicht mehr! Veranstalter, mach doch endlich die Bar zu
und schmeiss alle hier raus! Ich kann nicht mehr! Schon 6 Uhr! Aua, meine Birne! Wer bringt mich in Bettchen? Mehr Trinken! Champagner für Alle! Noch ´ne Runde!! ... usw ... usw...


17.01.08 Siegen – Vortex (von Tinusch, Merch-Luder)

 E-Mail von Johnny Bottrop ein paar Tage vor Beginn dieser Tourschleife: „Treffen um 11 Uhr am Destiny-Büro“. Geht klar, für die Empfänger dieser E-Mail jedenfalls, nicht aber für
den Versender selbst. Um11 Uhr waren alle mehr oder weniger pünktlich vor Ort (die obligatorischen 10 Minuten, jaja), während der Verschlafende sich in ein Taxi schwingt und Richtung
Kreuzberg düst. Seine zwei Liter Kaffee gönnt er sich dann an einer Raststätte und somit sind wir nun alle startklar für die nächsten vier Tage Highway Tiger, Club, Schlafgemach, Highway
Tiger, Club,…
Interessiert jemand das Konzert selbst im Tourbericht? Es war geil! Nur erwies sich die steile Treppe zum Backstage mit mehr als 0,1 Promille als etwas schwierig zu überwinden,
aber wir waren ja alle klug genug, unsere Sachen rechtzeitig von da oben runter zu holen (haha).
Zum Glück wurde die Jägermeisterflasche jedenfalls nicht mehr im Club selbst vernichtet…


29.12.07 Göttingen - Juzi

soundcheck                                     slash hält alle wach                        nur nicht den  bottrop

Das Juzi, wohl einer der real existierenden Läden in Deutschland mit aller-allergrösster Punk- und Hardcore-Vergangenheit. Hier hat seit Anfang/Mitte der 80er 
Jahre wirklich alles gespielt, was wichtig war... oder nicht ganz so wichtig, zum Beispiel auch die Hostages Of Ayatollah, mit ihren "Skatepunk" und einem gewissen 
Gassenhauer namens "Hallo Nachbar". Das war im Sommer 1985. Seitdem hat sich ein bisschen was geändert: Die Bühne ist von der rechten Seite des Saals auf
die linke geschoben worden und der Anstrich hat nun den Grundton schwarz (früher mehr so gelblich-weiss).
Sonst alles beim alten, gemütliches Juze ("Der Schandfleck von Göttingen") und Institution
im Hardcore / Politpunk-Sektor, Szenetreff der Aktivisten.Es war eine tolle Show und eine endlos lange Aftershow-Party im "T-Keller". Wir sind dann
irgendwann "Suicidal Tendencies"-hörenderweise headbangend auf der Coach des Gastgebers
eingeschlafen ... der nächste Morgen war fürchterlich.


28.12.07 Oberhausen - Punk im Pott Festival

Punk im Pott, 3000 - 4000 Verrückte und die The Bottrops als Rausschmeisser
(letzte Band!). Wir haben an diesem Abend wirklich gerockt, so dass  die erst skeptisch und müde in der Halle rumstehenden Massen (immernoch so ca. 
1000 Leute um 2.00 Uhr nachts.) dann doch nach 15 Minuten aus der Reserve kamen und hinterher eifrig und laut nach Zugabe geschrien haben.
Übernachtung wieder in Charly´s Schalke-Hotel. Dass der uns überhaupt nochmal aufgenommen hat, nach der kleinen Eskapade vom "Ruhrpott
Rodeo". Die Schalker sind doch die besten. Diesmal jedenfalls war Bang Bang Benno brav und friedlich. (die letzte
Eskapade hat ja auch ein bisschen was gekostet)


27.12. 07 Berlin - White Trash Fast Food

Wieder keine Tour ... nur eine Taxifahrt, ein kleiner Spontan-Gig als Opener für die erste Punk-Garde aller Edel-Zonis: Die Skeptiker.
Wir diesmal nicht so ganz super drauf (leichte Irritationen, weil doch die riesige HifiStadionrockshow-Verstärker-Anlage der Skeptiker ganz
anders und klingt als unsere bewährten Bottrops-Müllhalden-Verstärkerchen aus der Resterampe). Egal, wir haben´s allen gezeigt.
Die Skeptiker dann mit fulminantem Heimspiel vor der Prenzlauerberg-Posse.
Irgendwann gabs keinen Sauerstoff mehr, nichtmal an der Bar zu kaufen.Auf dem Heimweg dann endlos lang warten auf Taxis, mal wieder ... wir 
stehen da ewig dumm rum mit -zig Koffern, Kisten und Gitarren im Arm. Service-Wüste Berlin. Vielleicht doch mal einen Bandbus besorgen, eines Tages.
Danke an die netten zugekoksten Passanten, die uns dann ein Spezialtaxi besorgt haben, und natürlich 1000 Dank & Grüsse an Tom, Rudi und Die The 
Skeptikers!


22.12.07 Berlin - Magnet Club

Jens@rockstar.punk                        Flyer Magnet      schön düster
Die Show hat ja im "Tourtagebuch" eigentlich garnix zu suchen, von der Heimat Kreuzberg sind es genau 6 Taxi-Minuten 
bis zum Magneten ... vonwegen "Tour" ... na gut, hier ein paar Worte:

Die Openers STATTMATRATZEN haben wieder toll gerockt und wir warten alle zu Tode gespannt darauf, dass endlich ihre Debüt-Single erscheint.
> Anm. d. Redaktion: Die E.P. ist am 26.Februar erschienen <
The Bottrops dann in konditioneller Bestform, obwohl doch unser lieber Herr Slash mit gebrochener Schulter antreten musste. Trozdem, elegante Bühnenshow
mit viel Spielwitz, dafür sofort eine Tapferkeitsmedaille für Mr. Slash Vicious!
Geile Show, geiles Publikum

24.11.07 Dresden Chemiefabrik (von Soundzauberin Charis)
anna bar                                   Supabond

Um 15:30 Uhr geht es bester Laune los. Autobahn Richtung Dresden. Kurz vor sechs Uhr sind wir auch schon an der Chemiefabrik und suchen bei -5 Grad das Backstage Haus... Einige Erfrierungen später haben wir das dann auch gefunden und freuen uns auf die mollige Wärme. Naja, warm ist was anderes, aber die Suppe ist heiß. Tip Top. Danach das Übliche, Ausladen, Soundcheck...so Musiker-Kram halt. Wir spielen mit Total Konfus und Supabond zusammen.  Heute ist uns danach, als Zweites auf die Bühne zu gehen, was für die anderen Bands auch ok ist. Die Local Heroes von Total Konfus legen los und der gut gefüllte Raum geniesst teils pogender- oder mitsingender-weise das Konzert. Dann sind auch schon The Bottrops dran, ich geh ans "Cockpit", spiel das Intro ab, die vorderen Reihen kreischen. Es wird ein Bomben-Konzert mit Mega-Stimmung. Die Leute fordern Zugaben und drehen noch mal so richtig am Rad, bevor wir müde von der Bühne fallen.
Wir schauen noch Supabond, zwischendurch Einladen der Backline, und kriechen dann müde und angezählt in den Bus, mit dem uns Jens wieder sicher nach Berlin bringt. In Berlin wird die Backline dann morgens um 5 Uhr zum Studio gefahren. Am nächsten Tag steigen die erste Aufnahmen zur zweiten Bottrops-Scheibe!


10.11. Zittau - Emil (von Johnny Bottrop)

schöne aussicht

Schnell und unaufhaltsam metert der Bandbus, ein weiss-grauer Kolloss aus Plastik, Aluminium und Weissblech, gebaut irgendwann im vorigen Jahrhundert, weiter und weiter, immer nur das Ziel der Exkursion vor Augen: Zittau-Downtown.
Staus, Schnee und Schneeregen können das Vorrücken nicht aufhalten.Kreuzberger Entdecker und Wissenschaftler hatten uns schon berichtet, Zittau ist eine Stadt voll mit internationalem Studententum. Es gibt dort nämlich sowas wie eine "europäische Muster-Universität". Deswegen haben die Zittauer Bürger wohl auch die Fenster und Türen ganzer Strassenzüge zugemauert, aus Angst vor dem Studenten als solchem. Nicht so der Club Emil: Die Türen stehen offen für alle Studenten, Punkers, Jugendliche und sogar für die The Bottrops. Es gibt Schnittchen und Kaffee und Soundcheck und Frieren gratis (ist 
am frühen Abend noch arschkalt im Club). Irgendwann kommen Zuschauer vorbei. Immer mehr Zuschauer. Noch mehr. Dann die erste Band: The Pils aus Polen, geiler 77-79er PunknRoll zwischen Boys, Heartbreakers und Dickies... schöne Überrraschung!  (Hey, hab den Namen diesmal nicht vergessen!) Als zweites die Kaput Krauts (aus Germany). Hektischer Wavepunk-Garagenkrach für  Epileptiker. Sehr schön! Prima Performance!
Dann die The Bottrops. Muss schon sagen, mal ganz objektiv und ohne Eigenlob: Wir waren mal wieder voll der Hammer! Und die Zittauer haben gerockt, gepogt, geslammt, gestagedived und gekrischen. Eine der besten Shows des Jahres. Danach waren wir aber auch echt alle, ausgepumpt, voll kaputkraut. Und dann Backline wieder in den Bus laden und ab nach Hause, die 
grosse Party und das super Partyvolk seufzenderweise hinter uns im Emil zurücklassend. Wir kommen wieder! Many many Danks an alle Emils und Uwes!
Auf der Rückfahrt huldigten die Hinterbänkler wieder dem Alkoholmissbrauch, was dann noch zu philosophisch-weltanschaulichen und zwischenmenschlichen Verwerfungen geführt haben soll. Aber keiner 
kann sich mehr erinnern.


28.Oktober 07 Augsburg - Kantine (von Johnny Bottrop)

warten an der bar             essen

Geil arschkalt hier in Augsburg, da braucht man wenigstens nicht Schwitzen. Deswegen stehen die ersten Zuschauer auch schon eine Stunde vor Einlassbeginn an der Tür und erfreuen sich an der Kälte 
(wie Stalingrad Weihnachten `42). Partybedingte Ausfälle im Feldlager der The Bottrops... die Nächtliche Aftershow-Einlage mit Che Sudaka im Lindauer Hotel hat ziemlich Tribut gefordert. Che Sudaka haben heute Off-Day. The Bottrops nicht. Schweinerei! Vor der Show besser mal 5 statt 4 Liter Kaffee trinken. (Für Treibstoff wie bei Konstantin Wecker oder Christoph Daum da reichen 
die Gastspiel-Honorare nicht). Benno ist krank. Muss er durch. Punk macht krank. Und the Punkshow must go on. Ja, ist so. Die erste Band fängt an, total jung aber mit Spielwitz. Voll die Local Heroes. Wieso vergesse ich immer die Namen? Muss mal zum Gehirne-Arzt. Dann "Kollateralschaden" aus München, schön knackig cleane Wave-Punk Stakkato-Gitarren. Vormerken!The Bottrops haben eine super Show, eigentlich die Beste dieser Schleife. Wenn man mal so richtig müde, verkatert und krank ist, dann läuft man halt auch viel schhneller zu Hochform auf. Wie beim Jogger kurz vorm Herzinfarkt.
Geiles Set, geiles Publikum. Super Zugaben. Alles Perfekt. Danke Judge & Kantine! Jetzt nur noch die Anlage in den Bus laden und mal schnell die 700 Kilometerchens nach Kreuzberg fahren.
Super Tourschleife.


27.Oktober 07 Lindau - Club Vaudeville

lindau ist der tag, an dem wir che sudaka kennenlernen sollten.
begonnen hat alles mit einer super begrüssung und einem gelungenen essen. nach einem doch recht flotten soundcheck und ein bisschen wartezeit sollten es an uns liegen, den abend für che sudaka zu eröffnen. nach gelungener show und tanzeinlagen der gäste, haben wir uns mit den eingeborenen anständig betrun... - äh unterhalten,  und ausserdem unsere jüngsten hardcorefans glücklich gemacht. wenn die mal groß sind, machen die auch ´ne band! che sudaka haben dann das haus zu tode gerockt und dannach gemeinsam mit uns auch das hotel, besonders das hotelzimmer von charis und anni, welche übrigens auch hin und weg von der kapelle waren. und benno hat dann auf dem weg zur tanke noch ein paar sehr nette mädels kennen 
gelernt und auch gleich mal mit auf die party gebracht. am morgen dann die frau hotelbesitzerin mit schlechter laune (die hatte ja schon alles da, wüstesten hardcore und rockabilly , oi punk und saufpunk usw... niemand war wohl so ausgelassen wie che sudaka und die the bottrops). wir haben uns aber später wieder mit ihr vertragen.
danke lindau! danke mark & vaudeville! danke hotelfrau!


26.Oktober 07 Saarbrücken / Garage (von Anni / T-shirt-Baby und Sozialbetreuung)

crise im Streichelzoo               charis@work.nö                     wie gehen die songs?             die bühne

Mit leichten Kopfschmerzen aufgrund von Gebrauch der Jägermeistermaschine (sorry für Werbung) in der gestrigen Location kamen wir in der wunderschönen Garage hat. Der Club überzeugt mit 
riesigem Backstagebereich, freundlichen Mitarbeitern und lecker Essen. Dann gings auch schon los, und "Die rote Suzuki" (Yo, so heißen die wirkllich) heizten dem Publikum ein. Unsere Jungs ließen das nicht auf sich sitzen und legten ordentlich eins drauf. Es wurde gepogt und "Fick dich, du Arschloch" gebrüllt, als gäbe es kein Morgen. Einem Fan wurde dabei der Nietengürtel zerfetzt, den wir natürlich als Kriegsbeute an uns nahmen. Ein anderer ziemlich junger Fan offenbarte mir an meinem Beratungstisch (auch Merchandise genannt), dass dies das beste Konzert seines Lebens war! Aber hallo! Auf seine Einladung ins Schwimmbad verzichtete ich aber und brav machten wir uns in unsere gemütliche Pension auf - gestern war Exzess 
genug, aua Kopf - böse Jägermeistermaschine!


25.Oktober 07 Aachen / Parkside (von Bang Bang Benno)

fauler sack                                     anni & charis                                 papst pest himself                          

berlin 7.04 uhr der wecker klingelt. oder auch nicht. zärtlich werde ich von meinem mitbewohner geweckt. "ey, johnny ist am telefon und ich will wieder pennen!" er stolpert 
über das leergut des gestrigen abends zurück in sein bett. ich bin wach und viel zu spät. viel zuviel zu spät. und dann stehen die anderen auch schon mit dem bus vor meiner tür. das war wohl 
voll verkackt. hatte eigentlich versprochen beim einladen zu helfen. nachdem die schlechte laune der anderen verflogen ist (so ca 6 stunden später) sind wir auch schon fast da.
aachen, oh aachen! es erwartet uns ein grandioses essen vom papst selbst zubereit und eine ausgelassene feierstimmung. die mega unterhunde von den nazi dogs haben den leuten dann mal kräftig die ohren weggepustet. unser konzert war übrigens auch super! 3 rollstuhlfahrer verhindern unter einsatz ihres lebens, dass der pogomob die mikrophone umschmeisst. dannach war die feierstimmung noch ausgelassener, nur ich wurde nach ca. 4 kamillentees mit fenchelhonig gen schlafplatz verwiesen. (die zarte glockenstimme muss halten!) einer muss ja 
immer leiden. meistens ich. nachdem ich auf einer riesigen ultrabequemen couch bem glotzen auf eine 6 meter leinwand eingepennt bin, ging es mir am nächsten tag 
auch echt super. nur die anderen waren ein wenig wasted. wohl ein bisschen gefeiert - was auch sonst, wenn die schlafplätze 2 meter neben einer  jägermeistermaschine sind. johnny sah aus, als wäre er schlagartig 5 jahre gealtert und crise fiel auf fahrt nach saarbrücken in ein tiefes koma. na das fängt ja gut an. viva hell yeah rock'n'roll yeah! (poserspruch)


19.Oktober 07 Coburg / Domino (von Johnny Bottrop)

mittagsgebet                                                                                                    das faule pack (pi,oli und anni)

13.00: planmässige Versammlung und Einladen von Backline, Bandbetreuung, Musikern und Nahrungsmittelnin den Bus ... fast sekundengenau, nur Crise hat die Schlagzeugstöckers vergessen. 14.00: zügiger VorstossRichtung bayrische Grenze. Um 16.30 erreichen wir das Reich des Bösen, Bavaria! 17.00: Coburg/Franken, die Domino-Crew empfängt uns freundlich und gut gelaunt.
Vor dem JUZ so ein komischer Festplatz, sicher eine Vieh-Messe, ein Schweine-Besamungs Wettbewerb oder Das Grosses Pferde- & Kühe-Schiessen oder irgendsowas Abgefahrenes.
Soundcheck zäh & träge, aber fast pünktlich. Einlass. Lecker Essen. Erste Band ganz gut (aaarg, Namen vergessen, typisch).Zweite Band noch besser (Backstreet Noise). Local Heroes. Mit
Orgel-Skin. Wollten heute eigentlich Record-Release-Party machen, hatten dann aber wohl kein Label für´s Plattenpressen gefunden ... doof gelaufen. .
Und dann die The Bottrops, super Publikum, super Show, schön Pogo (= "Kampftanz mit Springerstiefeln") und Slamming (= genauso , aber mit Chucks). Nach der Show leider KEINE Party im "Adam", sondern Abfahrt back to Kreuzberg. In den Bus und Tschöö. Vorne: Raserei und waghalsige Überholmanöver. Hinten: verantwortungsloser Alkoholmissbrauch (geht  auch dann, wenn man mal keine Probleme hat).
Super Merci an Basti & Konzertgruppe für den perfekten Abend!


5.August 07 Hamburg / Hafenklang  (von Jens Phonocaster, Backliner und "Roadie" und Transportarbeiter)

Ein neuer Tag! Herrlich! Ein reichliches Frühstück und ein Band - Photoshoot in der Hotellobby, später waren wir mal wieder auf der Autobahn in Richtung Hamburg. Anfangs ging es noch ziemlich flott voran, so dass wir bereits Pläne für eine Hafenrundfahrt und ausgiebigen Fischessen in Hamburg schmiedeten. Irgendwie verkürzte sich unsere erwartete Freizeit durch jede Stunde, die wir auf dieser Fahrt im Stau standen, erheblich, so dass es, nach einer zusätzlichen endlosen und nicht von Erfolg gekrönten Parkplatzsuche am Hafen nur noch möglich war, alle an den Landungsbrücken kurz mal rauszuwerfen. Johnny Bottrop begleitete mich schon mal in Richtung neues Hafenklang und wir gingen 4
Portionen Eis essen. Vor Ort trafen wir dann auch sofort wieder auf Cris Crise in Begleitung eines Kumpels und auch in Begleitung seines ehemaligen (!!) Hundes.  (Seltsam, was wir immer so alles erleben.
Irgendwie voll surreatistisch J.B.) Als sich die Tore zum Club endlich öffneten, erschien pünklichst auch der Rest der Truppe wieder.  Denn nach dem Load In sollte es erst mal lecker Essen geben. Super! Bereit zum Soundcheck trafen wir im Backstage unsere Mitstreiter für den heutigen Abend. The Hawaiians aus Bremen. Am Anfang erschienen sie uns noch ein wenig als brave Jungs von nebenan, wir wurden aber durch einen wunderbar cheesigen Auftritt des Trios eines weitaus Besseren belehrt.  Geil! Tipp! Trotz fast komplett ausbleibender Öffentlichkeit unterhielten sie uns köstlich und ließen es auch an einer verdienten Zugabe nicht fehlen. Mehr davon! Leider war es auch bei den Bottis nicht gerade wirklich so richtig "voll" im Club. St. Pauli hatten Vortags gespielt und gewonnen (gegen Leverkusen!!!). Da ist der gemeine Hamburger
schon mal für eine Weile weg vom Fenster, weil bis 8 Uhr morgens auf dem Fischmarkt gefeiert...Umso mehr Platz zum Feiern und Tanzen hatten dann wenigstens unsere geladenen Gäste.Eine schöne Show wars!Aber der Schrecken kam erst jetzt! Um ein baldiges Aufbrechen in Richtung Berlin bemüht, ging ich unseren Bus holen. Groß war die Freude, als ich feststellte, dass er aufgebrochen wurde und überall Glasscherben herumlagen. Die freundliche Hamburger Polizei erklärte mir am Telefon, dass ich gefälligst den Wagen zu einer Polizeiwache zu fahren habe um den Einbruch für die Versicherunge-Bürokartie aufnehmen zu lassen.  Selber Vorbeikommen wäre überhaupt nicht drin. Tja, da wird der Dienst am Bürger noch ernst genommen. Faules Pack! Bei anderen Anlässen sind sie doch sonst auch sofort da !?! (zB: Park am "Mövenpick-Hotel",  j.b.)
Nach einer Überprüfung unserer Habseligkeiten im Bus stellten wir fest, dass einzig Crise um seine Brieftasche und Handy erleichtert worden war. Das hieß, er musste mit zur Wache.Eine sehr hilfsbereite, freundliche Dame in Blau nahm unsere ganzen Verluste und Beschädigungen ordnungsgemäß zu Papier, so dass wir nach 1 Stunde schon wieder beim Club waren.Schnell war dann auch unsere Backline verladen und das offene Seitenfenster mit Pappe verklebt. Abgegessen und ziemlich fertig machten wir uns gegen 3:00 endlich auf den langenHeimweg. Ein kurzer Nahrungsaufnahme- und Kaffeestop bei McDoof rettete noch schnell unser weiteres Überleben.Gegen 6:30 war nach langer Fahrt und anschließendem Verstauen der Verstärker im Backline-Gefängniss auch dieses furiose, ereignisreiche Wochenende zu Ende und jeder von uns schleppte sich total übermüdet gen Heimat.

4.August 07 Oberhausen (von Jens Phonocaster, Backliner und "Roadie" und Mädchen für Alles)

Ein weiterer langer, ereignisreicher Tag in der Geschichte der Bottrops begann mit einem ausgiebigen Frühstück und der halbwegs pünktlichen Abfahrt nach Oberhausen.
Nach einer von unerwartet vielen Staus geprägten, ziemlich anstrengenden Fahrt erreichten wir dann auch ziemlich schnell den Club, der das Festival, auf dem wir spielen sollten, veranstaltete. Aber davon war weit und breit nichts zu sehen. Ein paar kleinePunkrockmädchen sollten uns weiterhelfen. Mit ihrer Wegbeschreibung fuhren wir ein paar weitere Male im Kreis herum, bis wir uns entschlossen endlich den Veranstalter anzurufen und gleichzeitig mal auf einer Tanke nach dem Weg zu fragen. So schlaue Einfälle kommen einem halt nur nach jahrelanger Tourerfahrung. Super! Danach war es übrigens sehr einfach das Gelände zu finden.
Nach erfolgreichem, etwas langwierigem Ausladen und Busrangieren, hatten wir dann endlich Zeit uns den wichtigen Dingen im Leben zu widmen. Essen! Im ziemlich verwahrlosten Cateringzelt warteten dann auch ausreichend pisswarme Getränke und ein zu diesem Zeitpunkt noch genießbares Chili auf uns. Bei strahlendem Sonnenschein machte ich mich an die üblichen Gitarren- und Backline-Instandsetzungsarbeiten.Musikalisch erfreuten uns währenddessen einige Bands deren Namen ich leider vergessen
habe. Immerhin wurden wir durch den äußerst ansprechenden Anblick von drei Damen in Omabadeanzügen und –badekappen abgelenkt.Nach heißen Diskussionen, ob es sich bei den angekündigten LaLa’s um eventuell LiLi, von denen ich schon viel gehört hatte, handeln könnte, gingen diese auch schon auf de Bühne und überzeugten durch eine zwar sehr kurze, aber umso unterhaltsame Performance. Großes Kino! Dann war es auch mal wieder soweit. Die Bottrops waren dran. Es war schön nach 20 Minuten "Auschecken" durch das kritischen Konzertpublikum wieder einen anständigen Moshpit zu sehen.Und dann geschah es. Slash ‚Salatschüssel’ Vicious ging nach 25 Minuten des regulären Sets wortlos von der Bühne. Der Rest folgte genauso erstaunt wie ich über den plötzlichen Abgang. Was war geschehen? Die Antwort folgte sofort.  Auf Grund eines fehlenden Stagemanagers hatten wir an diesem Abend ein inzwischen erhebliches "Delay" im ganzen Ablauf , mit anderen Worten: die Bands, die vor den Bottrops gspielten hatten erheblich die Zeit überzogen und damit die verbleibenden 2 Combos überhaupt noch ihre Spielzeit haben konnten, bis das Ordnungsamt sagt: "Anlage ausmachen!" hat Slash die Ansage bekommen, das Set zu kürzen, damit die Anderen auch noch auftreten können. Mist verdammter!!!! Also packten wir ein und leisteten unserer tapferen Merchandisefrau Annie Gesellschaft, während Sondaschule die Bühne erklommen.
Hmmh!?! Was soll man zu denen sagen? Sie veranstalteten auf jeden Fall eine Riesensauerei im Publikum, als sie eimerweise eine Mischung aus Bier, inzwischen verdorbenen Chili und anderen undefinierbaren Flüssigkeiten auf die Leute kippten. Musikalisch waren sie eigentlich gar nicht mal so schlecht, allerdings sind ihre Texte so gar nicht meine Welt. Die später noch spielenden Broilers haben wir leider verpasst. Irgendwie freuten wir uns alle stattdessen auf unser, wie sich herausstellte, sehr schickes Hotel. Nach einem gemeinsamen chinesischen Essen im einzigen noch offenen Restaurant in der Gegend fiel ich endlich ziemlich fertig in die Federn.


3.August 07 Peine / UJZ (von Jens Phonocaster, Backliner und "Roadie" und so... )

ich darf alles pass

So so, nach fast 8 wöchiger Abstinenz von den Bottrops und einer etwas mehr, na sagen wir sophisticated, Tour mit den Slackers, sollte es also mal wieder ein Punkrockwochenende mit den Jungs und Mädels werden.Das Treffen beim Backlinegrab im tBs-Hauptquartier verlief wie immer wie die Abfahrt zu einer Klassenfahrt und das Laden der Backline war mit etwas mehr als 1 Stunde noch im gewohntem zeitlichen Rahmen.Auf der kurzen Fahrt in die Kulturmetropole Peine wurde ich umfassend über die Ereignisse und diversen Ausfälle der 2 Wochenendentouren, auf denen ich nicht dabei sein konnte, in Kenntnis gesetzt. Irgendwie klangen diese Geschichten merkwürdig vertraut. Also alles wie immer.
Da waren wir nun, unsere kleine Punkerwochenendausflugsgesellschaft, vorm Zaun des UJZ in Peine, mitten auf der großen Wiese vor den Toren der Stadt. Als wir Einlass begehrten, war mein erster Anblick zwei sich übergebende Lockenirokesen.Und das um 17:00 Uhr. Herrschaftszeiten, saubere Leistung!
Nach einem herzlichen Willkommen und der Annahme einiger Anwesender, dass es sich bei den Bottrops um das Nachfolgeprojekt der "Kassierer" handelt, machten wir uns - total ausgemergelt nach den 2 Stunden Fahrt - über das Catering her.Ordentlich gestärkt verzog ich mich in den riesigen Backstageraum, der im normalen Betrieb des UJZs den Veranstaltungsraum darstellt. Erinnerungen aus vergangenen Tagen kamen bei Johnny Bottrop und mir auf. Während ich mich um die Instandsetzung der Instrumentekümmerte, erklomm draußen die erste Band des Abends die Bühne. Eine der folgenden Bands namens "Iwan IAE"erstaunte im Backstage noch durch ihr 80ties Outfit alter Hannoveraner Schule, überzeugten aber während ihrer Darbietung besonders Cris Crise, nicht nur durch das ausdauernde Werfen von Glitter.
Dann war es mal wieder soweit. Die Bottis rockten die Zuschauer in Grund und Boden bis Johnny Bottrop das große Kotzen bekam und sich von der Bühne übergab. GG Allin läßt grüßen. ("Ich hatte Magen-Darmgrippe! Wirklich!" j.b.)
Das Ende des Abends bestritten die Asozialen Superhelden. Sehr coole Kostüme! Allerdings erledigte mich irgendwann die Müdigkeit und ich nahm im Bus eine kurze
Auszeit, bis dann irgendwann endlich die Abfahrt zum Haus des Veranstalters gekommen war und wir uns auf den Weg in ein nahes Dorf machten. Alle anderen waren noch in
Partystimmung, worauf ich es vorzog, um als Fahrer ein wenig Schlaf zu kriegen, im Bus zu übernachten.
Ich schlief auf der Stelle ein.


14.Juli 07 Berlin / S036

flyer so36
Heute wieder Heimspiel in Kreuzberg.Die Veranstalter unseres Lieblings Tanzlokals SO36 haben sich sowas ähnliches wie ein regelmässig 
unregelmässiges "Local-Heroes Festival" ausgedacht - so ca. einmal im Monat treten 3 oder 4 Bands für ziemlich kleinen Eintritt (nur 4,- Eiers)
in ihrer Heimat Kreuzberg auf, danach ist die traditionelle Kiezdisco - Tanzparty.Diesmal dabei: Sedlmeyer (purer Sex!),
Daisy Chain (Punkrockpunk) und Cut My Skin (DAS KreuzbergerTruePunk Aushängeschild schlechthin) und auch wir (ach nee). War ein tolles Kiezkonzert,
vor allem die Daisy Chain haben heute überrascht und abgerockt! Von unsere Show könnt ihr "Reduziert" bei Youtube bewundern.
www.youtube.com/diethebottrops... oder besser ..http://www.youtube.com/watch?v=6XAowi1Az9U oder irgendwie so ähnlich Bemerkswert aber auch
der Rücktransport der Anlage in den Proberaum (1000 Meter): Wir wollten nämlich gar nicht erst den Bandtransporter benutzen,sondern bequemerweise
unsere kleine Spar-Backline per Grossraum-Taxi durch Kreuzberg schippern lassen, aber... Es gab kein Taxi! Irgend so eine beschissene Modemesse hatte
sämtliche Grossraum- und Kombi-Taxis der gesamten Stadt für das gesamte Wochenende vorreserviert! So standen wir 2 Stunden mit der Backline
vor dem SO-Eingang, bis sich 2 Taxifahrer (wohl ein Päuschen von der Modemesse) unserer erbarmten und gnädigerweise während
ihrer Pause einen kleinen Gelegenheitsjob annahmen.Nie wieder ein Konzert ohne Bandbus. Nie wieder Modemessen!
Wer braucht eigentlich "Mode"? Was ist das überhaupt?
Kann das mal jemand erklären?

30.Juni 07 Rostock / MAU-Club

Um 12 ging es weiter Richtung Rostock. In Rostock ist heute eine Faschodemo und eine Antifa Demo. Die kahlen Spinner haben doch tatsächlich ein paar Strassen vom MAU-Club entfernt einen Faschoklamotten Laden er ffnet! Geht gar nicht. Der ganze MAU-Club war auf der Strasse und verhinderte was zu verhindern gilt! GOOD NIGHT - WHITE PRIDE!
Als wir nach Rostock rein fuhren, sahen wir auch schon das Übel - einmal in grün/weiss und einmal ohne Hirn und ohne Haupthaar!! Wir hielten am Club und kuckten, aber noch zu. Egal, wir gingen erstmal ein Fischbrötchen shoppen und danach zum Griechen! Als wenn es morgen nichts mehr gibt..war aber lecker. Zurück am Club war die Tür offen und wir luden ein und bauten auf , da noch zwei andere Bands spielten. Also schnell Soundcheck, heute analog, juchu, und dann, ha ha zum Essen. Lecker ... Um zehn ging das Konzi los mit den Lokalhelden, die Rostdocs . Guter OI-Punk. Gefolgt von der Band Ruhestörung aus der Hansestadt . Der Mau-Club tanzte und lachte. Die The Bottrops entern die Bühne. Es war eine gute Show die mit reichlich tanzen, Pogen, Kopfnicken und Gejohle begleitet wurde. Bei "Opa, Halts Maul" gab es kein Halten mehr...super genial anzuschauen. Nachdem Konzert bauten wir schnell ab und fuhren gen Berlin. Mit zwei drei Stops war auch diese Strecke gemeistert. Danke Olli!
Charis


29.Juni 07 Bremen / Römer

klatschspallte

Um 11 Uhr trafen wir uns am "Ladeterminal"-Destiny. Wir luden schnell die Backline und den Merch ein und nahmen dann unsere Pl tze in der "blauen Katze" ein. Mit an Bord waren die Herren Musiker, Anni Merchfrau, Olli Fahrer, Oskar Backliner und Charis Ton. Der Wodka blieb zu Hause, stattdessen wurden Brö tchen , Süssigkeiten und Limo/Wasser eingepackt (war doch ein wenig zu viel auf der Rückfahrt von Gelsenkirchen! Hicks). Eine lange Fahrt, aber wir haben es kaum mitbekommen, dank der guten Ausstattung des blauen Kätzchens. In Bremen angekommen fanden wir auch schnell den "Römer". Eine Kneipe mit
Bühne und "Tanzsaal". Super gemütlich hier. Also aufgebaut und Soungecheckt-ups Ohje! ein Digitalmischpult. Charis schwitzte und meinte „im Rock'n Roll ist doch analog besser und schneller“. Anni baut flink den Merchstand auf und dann gab es auch schon Essen. Mmh...
Der Römer füllte sich nach und nach, so da wir um 22h die Bühne enterten. Das Konzert war super. Die Leute pogten und diveten was das Zeug hielt, egal ob mal ein Deckenstrahler im Weg hing oder gar eine Beamer-Hängevorrichtung. Einfach dran vorbei oder mitten rein es störte niemanden. Das macht Spass. Nach der Show legte noch ein DJ auf, Northern Soul und Ska. Der Bottrop war in seinem Element. Und schon forderte er uns alle auf gefälligst zu tanzen es ist doch soo schöne Musik gerade. Na gut, gesagt getan. Dann aber schnell austrinken und ab ins Bett - das Bett befand sich an der Autobahn in Form von einem Formula One Hotel! Na super, dann mal rein ins Plastikhaus. Der Hausherr führte uns dann auch
zügig zu unseren Zimmern weil er böses ahnte. Aber wir waren ganz artig. Also bei Anni und Charis ins Zimmer und die letzten Biere getrunken. Chris musste etwas früher schlafen da er etwas Alkohol getrunken hatte und sehr lustig war.. Also ab ins Bett mit ihm, war nicht ganz so einfach da es keine Schlüssel gab, sondern Keycodes. Super, merkt dir mal deinen Keycode auf drei Promille... naja, noch das letzte Bier ausgetrunken und auch ins Bett. Aber Jacho stand vor seiner Tür und kam nicht rein - er hatte seinen Kot(Code) vergessen und fragte laut auf dem Flur: "Habe ich meinen Kot bei euch auf dem Tisch liegen lassen, Anni ? Hört sich super an morgens um drei auf dem Flur. Aber alle fanden noch ein Plätzchen und schliefen mit einem Lächeln auf den Lippen ein
.. Kot hi hi hi .
Charis


23.Juni 07 Gelsenkirchen / Ruhrpott-Rodeo Festival
Wir steigen auf die Bühne und 3 Minuten später fängt es auch
gleich an zu regnen. Die Ruhrpott-Punks verkriechen sich unter
Bäume und Zeltdächer ... dabei ist doch 3 Schritte vor der Bühne
eine geile acht Meter breite Pfütze um mal so richtig den Surfpunk
zu spielen, das lasst ihr euch entgehen?
pic v. Fö/Bierschinken.net
 Vom Rest des Abends bleiben mir noch bruchstückhaftfolgende 3 Wörter in Erinnerung:
"Schalke!", "Schaaaalke!"
und "Schaaaaaaalke!" ... ach ja, und "Lokal!" Bang Bang Benno hat dann im Hotel noch den
"Keith Moon trifft
Jagger/Richards" gespielt, nur der Fernseher flog nicht aus dem Fenster.
Jetzt muss der Benno erstmal wieder ein bisschen sparen.

22.Juni 07 Sonic Ballroom - KÖLN

"...der City-Ring - ein Megastau ..." summen meine verkaterten Hirnzellen (Party nach derFete de la Musique).
Von Leverkusen bis nach Köln-Ehrenfeld ist nämlich auch nicht viel kürzer als wie von Berlin nach Leverkusen.


Der Sonic Ballroom wird sofort als echtes "Zuhause" und "Wohnzimmer" erkannt. So richtig von die Szene
für die Szene, zum feiern und "daheim bei Freunden sein". Die erste Band Sunset Down spielen "Mid 90er Cali-Punk"
so wie damals N.U.F.A.N und das ziemlich gut. Dann die The Bottrops.

Wir haben gerockt (glaub ich).
pics v. Paddy Krötz
 Viele alte Bekannte da. Und auch junge, toller Abend! Die Aftershow-Party endet im Kettenfett-Lager.
 Wird im nächsten Jahr wiederholt, garantiert!

21.Juni 07 Fete De La Musique: WILDE 13 / Berlin

Super! 21. Juni! Das bedeutet "Fete De La Musique":
-zig hundert Bands auf 40 Bühnen über ganz Berlin verstreut, natürlich alles Open Air.
... leider nur regnet es in strömen ... schon den ganzen Tag. Die sympathisch-fussballverrückten Veranstalter von der WILDEN 13 (F-hain)
verlegen unsere Show kurzerhand in den Kneipenraum. Da ist es auch nicht trockener (Bier, Schweiss, Kondenswasser...
Luftfeuchtigkeit mind. 99%) aber dafür wenigstens schön warm (ca. 46 Grad Celsius).
Man beachte das Foto, das wohl beim VIERTEN Song geschossen wurde.

pic v. Der-Freund-von-Petra-ihre Cousine
Da hat aber das Deodorant versagt.
Glückwünsche dann auch an die ganzen Bands, die im Raum noch nach uns spielen durften.
Wir haben euch garantiert noch 2-3 Sauerstoffmoleküleübrig gelassen.
Wirklich!


09. Juni 07Annaberg-Buchholz

Aua, Aua. Pfeffie tut wirklich weh. Wir frühstücken im Jugendhaus und fahren nach
weiter nach Annaberg-Buchholz, wo wir, ihr ahnt es sicher schon, viiiel zu früh ankommen.
Endlich mal genug Zeit führ ausgedehnte Spaziergänge am idyllischem Flüßchen Anna
(oder Buche?).  
Der Rest ist schnell erzählt:
Nachdem die The Bottrops eine  Wahnsinnsshow abgeliefert haben, sind sie witzigerweise
saumüde und garnicht mehr so in Trinker- und Party-Laune wie gestern noch.
Slash und Benno schaffen grade mal so eine halbe Flasche Cola-Light und werden dann
freundlich aber bestimmt in den Tourbus gebeten, der sofort Kurs Richtung Heimat
nimmt.
Na dann, Gute Fahrt!

08.Juni 07 Rosswein

flyer rosswein

... Selbstverständlich sind wir mal wieder viel zu früh vor Ort.
Also bleibt der Hippiefraktion (Batik-Block!) innerhalb der The Bottrops genug Zeit die Flip-Flops zu lüften und ein gemütliches Friedenspfeifchen auf der Wiese zu
genießen. Am Abend gibts  dann ein zünftiges BBQ, so daß wir gut gestärkt die Bühne besteigen können (iiih, wer besteigt denn Bühnen. Is ja ekelhaft!!!).
Leider verbringt ein Teil der gemeinen Rossweiner Jugend den lauen Sommerabend (30°) dann doch lieber am Baggersee als im Jugendhaus, tut der Stimmung aber keinen Abbruch.
Im Gegenteil! Geiles Konzert!
Nach dem Gig gehts dann noch zum fröhlichen "Restpfeffie" saufen. Hm lecker, der wird weh tun. Aber erst morgen früh.
Gegen 4h wird die gesamte Feier dann ins Studentenwohnheim (unser Domizil) verlegt. Spätestens jetzt legt sich der Nebel des Vergessens über diesen ausgesprochen gelungenen
Tag. Na dann, Gute Nacht!

NACHTRAG: Leider haben wir ein paar Wochen später erfahren müssen, dass Holger,
einer der Veranstalter u. Booker von Rosswein bei einem entsetzlichen Unfall ums Leben
gekommen ist. Ein riesengrosses Beileid an Familie, Freunde, Mitarbeiter...


27.Mai 07 Kato / Kreuzberg

flyer kato

nach einer kurzen schlafpause (ja wir müssen das leider auch machen) muss die show auch schon weitergehen. also nix wie ins kato und mit unseren favorite bands das fest zum befeiern fertig gemacht. mit dabei and diesem abend THE NOT AMUSED unsere untergrundkumpanen, FRANCESCO die überaus netten jungs von nebenan und die unglaublichen THE STATTMATRAZEN .pünktlich um halb 9 entern die THE STATTMATRAZEN die bühne und der laden ist überraschend voll und textsicher. Die Band ist der absolute geheimtipp in der stadt .unbedingt hingehen wenn sie mal in eurer nähe sind .
Danach dann die stylecontest gewinner THE NOT AMUSED mit ihrem arschgeile garage 77 punk. Sehr fein und das nicht nur weil die dame am schlagzeug so gefährlich bekleidet war.
Gegeben haben dann auch die FRANCESCOS die ich schon lange nicht mehr gesehen habe und deren neues programm ist umhauend!

     
Dann bestiegen wir die sauna und es ging sofort richtig zur sache .toll war vor allem die textsicherheit unserer stammgäste . Ein paar extraschmankerl haben wir natürlich auch mitgebracht und als weltpremiere als erstes und einziges mal gab es VON A BIS Z mit lehuas soulpunkstimme zu hören und sehen . Bei UND SIE SAGTE warfen wir als antwort auf die geworfene damenunterwäsche mit waschechten damen zurück. Danke an dieser stelle nochmal an die kongenialen THE STATTMATRAZEN. Nach dem obligatorischen mitgröhlhit aus der blauen phase von herrn
VICIOUS

und BOTTROP wart dann schluss für uns. trozdem hat das schwitzen noch 3 stunden angehalten.die Party ging dann noch für alle ausser mich weiter. Ich bin dann vollig ausgetrocknet irgendwo einfach umgefallen.punkt


26.Mai 07 Jena / Kassablanka

flyer jena

schlecht geschlafen. Na ja ,dafür gibt’s mal richtige semmeln ,die machen die hier gar nicht aus pappkarton ,tststs andere länder... egal wir bleiben im schatten ,einigen wird schlecht von der luft, andere bekommen angstzustände ob der weiten sicht. nix wie los nach sachsen wo die schönen plattenbauten wachsen.
"HEY CRISE! JENA LIEGT IN KONFITHÜRINGEN!"

Auf der autobahn findet jens den tempomaten doch noch. heute auch kein stau. alles super. Im kassablanca angekommen bestaunen wir das lokale streetart können .unglaublich schöner laden mit unglaublich abgefahrenen grafitttis.super leckeres essen(meiner meinung nach das beste catering ever,danke michel). Dann kommt irgendwann auch noch unsere vorband OI! TANKING und wir lernen etwas über echte männer die fussball schauen ,frauenfussball versteht sich! wer schaut sich als aufrechter homophober heteroman schon 90 min schwitzende kerle an? Übrigens eine wirklich tolle band mit netten backgroundsängerinnen und einem hi speed trommler ohnegleichen.