Reviews zum ersten Album
"Top of the Ox" / Ausgabe 72
Mit vierzehn mal vier Akkorden, geschmeidigem Powerpop,
fluffigem Garage und rockigem Punk erobern THE BOTTROPS
direkt auf ihrem ersten Album den Thron der Könige aller
Berliner Unterhunde. ... mit einigen musikalisch wie textlich
großartigen Hits, etwa dem Disco-Smasher "Von A-Z" oder
"Opfer müssen verzichten können" sowie "Und Sie Sagte ..."
wird hier ein neuer Stil nicht nur gefunden, sondern möglicherweise
sogar gebildet. Feinster deutschsprachiger Schrebbel-Pop,
dazu noch ein witziges Poster-Booklet, und das Ganze zum Preis
einer EP - da bleiben kaum Wünsche offen ...
Jan Eckhof / Ox-Magazin (8 von 10 Pkt)
Wer hätte das gedacht. Zwei Viertel Terrorgruppe plus X kriegen mit The
Bottrops die Kurve und spielen
schwungvollen Garagen-Power-Punkrock ... Mit "4 Akkorde" und "Unterhund"
werden zu Beginn gleich die
Manifeste vorgetragen, die mit Garagenappeal und simplen Punkrockcharme
zeigen, dass man nicht unbedingt
pubertäre Witzchen machen muss, um Spaß zu haben. Die Texte sind
erfrischend einfach und wahr, Stücke wie
"Reduziert", "Eure Probleme" "Hochhausgirl" und "Von A-Z" stellt man
sich vor allem live als echte
Mitsing-Kracher vor ...
Jens Mayer / Visions (7 von 10 Pkt)
... Die Band, der man nicht nachsagen darf, daß sie der illegitime
Nachfolger der Terrorgruppe ist, hat mit der ersten Platte ein kleines
Meisterwerk produziert: Deutschpunk mit viel Melodie und ironischen
Texten, manchmal albern aber nie blöd, kritisch aber nie
zeigefingererhoben, abwechslungsreich, aber nicht frickelig. Einfach
gelungen! Meine CD des Sommers ...
Klaus N.Frick / N.Punkt-Blog
Damit hat nun wahrlich keiner mit gerechnet! Ich war schlecht
vorbereitet. Die Stimme klingt nach Rotze! So fies und so gemein! Dabei
noch verdammt cool und überaus schnippisch! Nach richtig alter
Punkrock-Scheisse wie etwa MITTAGSPAUSE oder MALE! ... Die Bottrops
bringen dich wieder zurück auf Anfang, als du als gestiefelter
Punkrock-Kater neugierig und naiv die Welt entdeckt hast. Dabei stets
den gestreckten Mittelfinger einsatzbereit. ... es gibt für mich im
Grunde genommen kaum eine Band die deutsche Texte in brillant gespielten
Punkrock-Hymnen, wie einst STUNDE X 1989 zu „Graf Porno reitet für
Deutschland“-Zeiten, ummünzen kann. Tja, die Bottrops können das! Wie
ein guter alter wieder gefundener Freund! ... Auf diese Band hat die
Punkrock-Nation gewartet!
Ralf Real Shock / 3rd Generation Nation (5 von 5 Pkt)
Das Album, das den schlichten Namen "The Bottrops" trägt, hat den
Anspruch, einfach nur "simple Garagen-krachige punkrockende
Powerpop-Hymnen mit so etwas wie echten, konkreten und geradlinigen
deutschsprachigen Songtexten" zu haben. Und das trifft es ganz genau.
Schon nach dem zweiten Anhören der insgesamt 14 Tracks kann man die
Refrains mitsingen. ... Wer sich schon immer gefragt hat, was Punk
eigentlich ausmacht, bekommt es in "4 Akkorde" ausführlich erklärt:
"Wisst ihr denn nicht, dass ein Akkord alle Zäune niederreißt und die
versprengten Stämme der Unterhunde zusammenschweißt?" Generell sind es
die Texte der vier Berliner wert, genauer hinzuhören. ... Engagement und
Botschaften an die Gesellschaft treten bei diesem Album hervor. Aber
auch Melodien und Spaß an der Sache kommen nicht zu kurz. So will man
deutschsprachigen Punkrock hören.
Sarah Käfer / laut.de
... Poppig, rockig, musikalisch und abwechslungsreich.
Punkrock, Surf und Disco. Textlich humorvoll , doch
mit ernstem Unterton. ... Das einzige, was mir nicht gefällt,
ist das "Beatles"-Cover. Aber ich will das Album ja auch
nicht angucken, sondern hören. Und das tue ich wirklich
gerne. ...
Christian Kürten / Linxs-Magazin
... Die vierzehn Songs wissen die Macht der “4 Akkorde” zu schätzen, wie
der sogenannte Opener zu verstehen gibt. Und so muss es sein. Simpel,
aber mit viel Charme. Vor allem textlich ist diese Scheibe super. So
besingt man in “Reduziert” den Konsumwahn im Alltag, oder in
“Hochhausgirl” die wunderbare Wohnsituation in unserer Hauptstadt,
gepaart mit einer Romeo und Julia Lovestory. “A Donde Van Tus Suentos?”
ist klassischer Surf-Rock, der sogar mehr als vier Akkorde verlangt.
... Was will man mehr?
*Arndt* / ScarredForLive.de
... spartanisch, ohne großes Pathos. Zu ehrlichen, nicht
allzu stark verzerrten Gitarren und einem meistens flotten
4/4-Takt werden einige der klassischen Thematiken des
Genres abgearbeitet: In "Unterhund" wird das Underdog-
Dasein gefeiert und in "Kleingarten BRD" die deutsche
Gartenzwerg-Mentalität beklagt ... Mit "Von A-Z" gibt
es, auch das klassisch Punk, einen Song im Reggae-
Offbeat. Und schließlich ist auch der Dumpingpreis von
"The Bottrops" reiner Punkrock ...
Thomas Winkler / TAZ
... Reduzierter Oldschool/Westcoast-Sound mit leichtfüßigen deutschen
Texten, souverän produziert. ... Kurzweilige Pogo-Singalongs, denen
natürlich das legendenschwere Pathos eines Frank Z. abgeht.
Klaas Tigchelaar / INTRO
Nach der von mir eher kritisch beäugten "Unterhund EP" macht mit "4
Akkorde"
gleich der erste Track des Full Length Hoffnung. Garagenpunk der den simplen
Songstrukturen huldigt! ... The Bottrops lassen mehr Ähnlichenkeiten mit
der
Terrorgruppe erkennen, als es der Infozettel weißmachen will. Trotzdem weiß
die Band auch genug eigene Akzente zu setzen: Die Songs sind gradliniger
und
direkter. Mehr Punk und Powerpop, weniger Skate- und Melodiepunk.
Engagiertere Texte und weniger funorientierte Texte als es die letzten
Terrorgruppe
Releases durchschimmern ließen. Und vor allem: ein ganz anderer Gesang. ...
Nicht ganz unentscheidend für die Entwichlungsrichtung von deutschsprachigem
Punkrock, was aus dieser Platte wird.
Basti / Shitletter.de
... Mit viel Liebe zum Detail werden einem die Ohrwürmer nur so um die
Horchlappen gehauen, und wenn ich's begründen könnte, würde ich von
einem eindeutigen CLASH-Einfluss sprechen... Vielleicht die coolen und
eingängigen Melodien, die sich ins Gedächnis bohren und nicht erst
höflich um Einlass fragen oder gar versuchen, sich in die Denkzentrale
zu schleimen? Ja, ich denke, das trifft es ganz gut. Die Platte für den
kommenden Sommer: Budenzauber am Baggersee! Dazu ein umfangreiches
Booklet mit viel Liebe gestaltet - Topp!
philip heidenreich / blueprint fanzine 8,5 von 10 pkt.
Nach Einlegen der Bottrops- CD könnte man 20 irritierende Sekunden lang
meinen, die Goldenen Zitronen hätten schon wieder ein neues Album
gemacht, aber dann geht das einleitende noisige Gitarrengeschrummel
schnell in eine einprägsam poppige Punkhymne über, treffend „4 Akkorde“
genannt. Damit ist der musikalische Kurs vermeintlich erstmal klar
definiert: schnörkelloser Punkrock bitteschön, ohne Diskurs um
Handgepäck und mehr Terrorgruppe als Turbostaat. Von erstgenannter
Formation kommen auch 50% der Bottrops, sagt der Waschzettel
bestätigend. Dass der Vierer über Erfahrung verfügt, merkt man dem Album
dann auch an allen Ecken und Enden an. Dass mit den 4 Akkorden sollte
man jedenfalls nicht als Hinweis auf simples Geschrubbe verstehen, im
Gegenteil, die Platte ist unglaublich abwechslungsreich. Immer mit hohem
Popanteil, vor allem in den Refrains, deren Einprägsamkeit man machtlos
gegenübersteht. Die musikalische Spannbreite lässt neben den
unvermeidlichen Mitgröhlhymnen dann unter anderem auch ein
überraschendes, irgendwie an The Clash erinnerndes Duett („Von A-Z“)
oder auch Ausflüge in den Surfrock („A Donde Van Tus Suenos?“) zu. Die
deutschen Texte erzählen Alltagsgeschichten oder kommentieren das Leben
im „Kleingarten BRD“ – alles auf komplett unpeinliche Art und Weise.
Nachlesen kann man Texte, Kommentare zu denselben und Gründungsanekdoten
im wirklich gelungenen Booklet. Kurzum: authentisches, intelligentes
Pop-Punk-Album, das immer wieder zu überraschen weiß.
Jana / Hartboiled
... Klingt der erste Song „4 Akkorde“ noch nach Punk der alten Schule
(auch vom Text her), so haben Songs wie zum Beispiel „Von A-Z“ mit Punk
nicht mehr viel zu tun, sondern gehen eher in die Poprichtung. Viele der
Songs haben auch einen ganz klaren Rockeinfluss (vor allem was die
Gitarrenriffs angeht), bestes Beispiel sei hierfür der Song „Kleingarten
BRD“. ... Textlich und auch musikalisch macht die Cd auf jeden Fall
Spaß. Sie ist abwechslungsreich und nicht so überproduziert wie viele
andere Cds dies im Moment sind. Mit Sicherheit eine der guten
deutschsprachigen Veröffentlichungen der letzten Zeit. ...
Sebastian Stryj / Roter Faden
... Wer sich für die bereits erschienene "Unterhund"-EP mit den Songs
"Unterhund", "Hochhaus Girl" und "Ruf mich an!" begeistern konnte, der
wird dieses Album lieben! ... Alle die nun eingesehen haben, daß man
dieses Teil bedenkenlos einkaufen kann, sollten es auch wirklich KAUFEN
und nicht irgendwo runterladen. Das Booklet ist nämlich liebevoll
gestaltet und entpuppt sich beim herausnehmen als Aufklapp-Poster inkl.
Texten, Bildern, usw.
Mit ihrem selbst betitelten Debut wird der Fanschmerz über die Auflösung
der Terrorgruppe bald verflogen sein. Das Album bietet guten
Deutschpunk, geht schnell ins Ohr und wird inhaltlich vor allem bei
Gegnern des G8-Gipfels auf Begesiterung stoßen - der perfekte Soundtrack
für Heiligendamm! ...
Dr.Öge / Ozelot 2000.de
Den Jungs um Johnny Bottrop hat das Proben und Unterhund-Sein sichtlich
gut getan, denn was hier so alles geht ist wirklich gelungen. Da jagt
die eine Songperle die nächste, querbeet durch alle
Garagen-Punkvariationen, frei von jeglichen Klischees (außer den
gewünschten) und ganz schön ehrlich. ...
The Bottrops klingt frisch, ehrlich und rotzig. Abwechslungsreich, mal
witzig, mal ernst und dazu auch noch richtig aufwändig gestaltet, mit
Poster-Booklet und informativen Liner-Notes zu allen Songs. Ein wirklich
geiles Album, Deutscher Garagen-Punk wie er, meiner Meinung nach, zu
klingen hat. Slash Vicious, Cris Crise, Bang Bang Benno und Johnny
Bottrop sind die Könige aller Unterhunde, aber sie wissen wie man geile
Musik macht. Beide Daumen hoch!
Pitfire by David Spring <
mailto:spring_david@web.de>
... Nicht nur besetzungsmäßig sondern auch stilistisch sind klare
Unterschiede zur Terrorgruppe zu erkennen. „The Bottrops“ wirken
geradliniger, weniger Melody-Punk, dafür eine Mixtur aus Punk, Rock und
auch Pop-Sounds. Klingt teilweise nen bisschen wie die Neue Deutsche
Welle in ihren guten Tagen. Insgesamt eine gelungene CD, die sicher ihre
Liebhaber finden wird...
Julian Schulte / Bad Rascal
Angetrieben wird die Band vom Zwang, einfach krachigen, poppigen
Garagen-Punkrock machen zu müssen, der mit deutschen Texten geschmückt
ist, welche geradeaus ansprechen, was im Argen liegt. Vor allem auch der
Songtitel "Kleingarten BRD" trifft den politischen Nagel auf den Kopf.
Gejammert wird hier allerdings glücklicherweise nicht, eher geklotzt und
der Istzustand ins Lächerliche gezogen. Schon der Opener "4 Akkorde" ist
eine Homage an den Punkrock an sich. Und alle die auf der Suche nach
frischen, sonnigen Sommerklängen sind sollten auf jeden Fall "A Donde
Van Tus Suenos?" antesten. ... Die Bottrops können mit diesem ersten
Full-Length Album dick punkten und sowohl der neue Mann am Mikro, als
auch der neue Drummer haben sich nahtlos ins Bandgefüge eingereiht. Wer
auf krachigen, fröhlichen, poppigen Garagepunk mit intelligenten,
deutschen Texten steht, sollte schleunigst zugreifen!
Surfmusik ist die einzige wahre Weltmusik... Tanja Adis /
Heartbeatmedia.de
... Im großen Pop-Punk-Spektrum fühlt man sich zu Hause und geht auch
einige Genre-untypische Verbindungen ein. Man ist ruhiger geworden und
auch Indie ist den Hippie-Hassern kein allzu fremdes Stilmittel mehr.
Locker-flockig geht es voran. Ein sehr popiges Klanggewand wurde ihnen
von Sound-Schneider Harris Johns (u.a. Slime, *Sepultura*
) verpasst. ... Statt dem "Sex und Anarchie" herrschen hier fast besinnliche Töne.
Kritisch ist man freilich immer noch viel mehr als alle
Weichspühl-Punker zusammen.
... Wer die ehemaligen Bands von den *The Bottrops*
als Kaufgrund in Erwägung zieht, sollte lieber erst ein paar
Hörbeispiele riskieren. Wer auf deutschsprachige Rockmusik mit leichter
Punk-Kante und gelegentlichen Indie-Verstrickungen steht, für den sollte
die selbstbetitelte Scheibe keine Probleme bereithalten. ... Krawi /
Whiskey-Soda
... Zeit also, die Motzmucke anzuwerfen und dann ein
Rundumschlag: Erstmal dem Staat auf die Fresse, dann
anprangern, anprangern, anprangern und schließlich den
vierten Akkord in den Bottropop einbauen, weil: den
haben Thin Lizzy erfunden. ...
5 von 10 Florian Hayler / Uncle Sallys
... THE BOTTROPS haben mit dieser ersten richtig grossen Scheibe eine
klasse, tükische und raffinierte deutschsprachige Punkscheibe mit sehr
viel Hinterhof und Garagen-Flair eingespielt, die musikalischer
Vergangenheit schimmert zwar überall durch, aber irgendwie geht die
Reise doch woanders hin. Vielfältiger nutzt man hier die Instrumente
sowie die Stimme ohne Quantensprünge zu vollziehen. Für Fans der T-
GRUPPE bis hin zu BOXHAMSTERS oder gar den THE HIVES ein klarer
Pflichtkauf... Fazit: Smarte Texte mit Gänsehautmelodien, das können
Sie, das wollen Sie, und das will auch ich!!! Geiles Falt-Cover mit Poster
> Marco / Truesidemusic.com
> ... Eine Mischung aus 77iger Poppunk mit gloriosem Stakkato Beat und
> Sixties angehauchtem Mod Sound, wie ihn The Jam und The Chords zu
> praktizieren pflegten, ist hier zu hören. Die Band selber nennt es
> Powerpop, wobei sie gar nicht so falsch liegt. Dazu eine Ode an DIE
> vier Akkorde, hymnische Refrains. deutsche Texte und jede Menge Hits,
> eigentlich kann da gar nix schief gehen. Guter Start.
> JR / Notes Magazin
> Alteeer!
> Wat für 'ne geile Scheibe haben die BOTTROPS denn da gebastelt? GENIAL!
> Schon mit "4 Akkorde" wird ein absolut geiler Opener hingelegt,
> gefolgt von dem bereits von der ersten EP bekannten "Unterhund" -
> kennt man ja nun schon, aber immer noch 'n super Song. Mit
> "Reduziert" folgt dann ein weiterer toller Song, musikalisch eher
> ungewöhnlich, super der doppelte Gesang. Klasse Text. Und so geht's
> immer weiter... Daumen hoch!
> Nolti / NEW ROSE PunkRock-Radio, Berlin
> ... Kommt sicher in meine persönliche TOP 10 des Jahres 2007. Und das
> will schon was heißen…
> Mieschka / Voice Of Culture Fanzine
Ein Traum in Punk
... Ein großartiges, intelligentes und leidenschaftliches Album, das
trotzdem eine klare Message hat und weder sich selbst, noch seine
Macher verrät.
Marina Menzel / Triggerfisch.de
... Man ist weit ab von Parolenhaften Phasengedresche und hat
trotzdem kleine Hymnen und Mitgröhlhits am Start... Was mich immer
wieder fasziniert ist wie die Jungs eine nach der anderen tollen
Melodien aus den Ärmel zaubern. Die Aufmachung im Posterfaltcover
mit incl. allen Texten mit kleinen Anmerkungen und alten Fotos von
Berlin lässt keine Wünsche übrig.
Nasty / Boardsteinkante.de
... Sie spielen eingängigen, schnörkellosen Punkrock mit ironischen
Texten und ohrwurmlastigen Refrains. Zudem sorgt der neue Gesang für
eine Art
Frischzellenkur. ... Solides Debüt mit einem super Artwork und einem
Bombenpreis. ... Einfach gut.
Michael Konen / Bizarre-Radio.de
... Mix aus Pop, Punk mit lustig, durchgeknallten Texten, die nicht
wirklich an alte TG Zeiten erinnert, sondern ganz klar eine eigene
Handschrift tragen ... FETTES aufklappbares Booklet mit Tonnen an
Infos / Texten rundet diese Scheibe ab. Frank / crazy united
Irgendwo zwischen klassischen PowerPop und 70'ies Punk und für mich
einer gewissen CLASH Note ... Ansonsten ist auch das riesige Booklet
'ne Wucht - schön wenn 'ne Band soviel Arbeit reinsteckt. Insgesamt
könnte die Platte glatt der Sommer-Soundtrack werden: Baden,
Baggersee und BOTTROPS = Genuss mit Hirn und geballter Faust!
Philip Heidenreich / Blueprint Fanzine
Der Opener "4 Akkorde " ist eine mitreißende Homage an den Punkrock,
auf "A donde van tus suenos?" begrüßen den Zuhörer sommerliche
Surfklänge und mit "Von A-Z" fördert man ein ungewöhnliches Duett zu
Tage. ... ein intelligentes und poppiges Punkrock Release, welches
durchaus durch die Einflüsse der neuen Mitglieder profitiert aber
dennoch das Erbe der TERRORGRUPPE bewahrt.
torben / allschools
... Das selbst betitelte Debüt (Destiny/SPV, Vinyl bei Rookie/Cargo)
verfolgt den bekannten Kurs konsequent weiter und ist damit zwischen
altem Deutsch-Punk der SO36- und Ratinger-Hof-Schule sowie
melodischem CaliCore im Fatwreck/Epitaph-Stil angesiedelt. ...
Markus Schleutermann / Rock Hard
... Auf dem Debüt-Album gibts jedenfalls 14x schönen, melodischen, hin
und wieder sehr poppigen Punk-Rock. Die Bottrops haben sich etwas vom
Aggropop-Sound der Terrorgruppe losgelöst und kehren stattdessen
wieder zum Punk-Rock zurück. Das Album ist sehr eigenständig und
abwechslungsreich geworden, trotzdem gibt es mit "Hochhausgirl" oder
"Kleingarten BRD" auch ein paar Songs, die mich stark an Terrorgruppe
erinnern. Textlich gibt sich die Band recht politisch, kommt dabei
allerdings ohne erhobenen Zeigefinger aus ... Sehr schick wurde hier
auch die Aufmachung. ...
Ralf / Kink-Records
... Musikalisch wird schnörkelloser Punk mit sehr viel Pop gespielt
und man hat durchaus das Glück den einen oder anderen Ohrwurm zu
hören. ... Das Album gibt es zum Single-Preis (wie viel kostet eine
Single?), kann man preistechnisch nicht viel falsch machen. Dazu
gibt es noch ein spitzenmäßiges Booklet mit Poster und Songerläuterungen.
Koernchen / Sunnyside Fanzine
... Das Berliner Quartett schafft es, mit songwrtiterisch simplen
Mustern einen Longplayer zu stricken, der zu keinem Zeitpunkt
langweilig oder abgegriffen wirkt. Punkrock der alten Kaugummi-Schule
trifft auf Garagen-Flair, und Popmusik macht Bekanntschaft mit einer
unverblümten Attitüde, wie man sie bereits von der Vorgängerband
kennt. ... The Bottrops machen hiermit den deutschsprachigen Powerpop
salonfähig.
Jack / Hoersturz
... Powerpop statt Skatepunk. Im Mittelpunkt stehen die durchdachten
und intelligenten deutschen Texte, die im Gegensatz zur schroff
gespielten Musik völlig geschliffen klingen. 14 Songs sind
entstanden, 14 Songs über die Kälte des Großstadtlebens und allem was
dazu gehört. Musikalisch gibt es auch Abwechslung, zum Beispiel durch
spanische Gitarren auf dem ebenfalls spanisch gesungenen „A Donde Van
Tus Suenos?“. Auf einen Nenner ist das Debüt der Bottrops da wirklich
nicht zu reduzieren. ... Übrigens auch enthalten: Ein großartiges
Poster, wenn man das Booklet ausklappt. Den Bottrops ist ein fast
perfekter Start gelungen! Wertung 8/10.
Steven Giger / Bumbanet
Melodiöser Punkrock (oder Powerpop oder was auch immer) mit deutschen
Texten, nix Verschnörkeltes, sondern gradlinig, durchdacht und
eigentlich nie nervig. Probiert es aus, sind schon einige Kracher
drauf, ob´s die Hymne 4 AKKORDE ist, die den Punkrock spüren lässt
oder NICHT WIE IM FERNSEHEN, eine geile Punkrocknummer, die.... ach,
anhören.
der Fürst / ram ta taa - webzine
... Das Album ist musikalisch reduzierter und geradliniger geraten,
man beschränkt sich auf das Wesentliche und kehrt zurück zu Bands
wie MALE – unverkennbar bei „Kleingarten BRD“ - oder ABWÄRTS. Die
Texte sind ernster, satirischer, nicht so offenkundig auf Spaß und
Verarsche getrimmt. THE BOTTROPS erzählen Geschichten aus dem Leben,
wie früher auch die TERRORGRUPPE weitgehend, nur eben ernsthafter. ...
Chris Mayer / Handle Me Down
Wow!!!!! Das Debüt der TERRORGRUPPEN-Nachfolgepartei weiß mich auf
Anhieb zu überzeugen. ... Die Texte sind um einiges straighter und
es fehlt auch der oft beißende Zynismus der Vorgängerband. Gerade
deswegen wirkt das sehr ehrlich, authentisch und direkt auf Maul und
ohne (textlich)peinliche Aussetzer. ... Prima Debüt der Berliner mit
ordentlich Ohrwürmern drauf. Davon kann gerne noch mehr kommen, da
warte ich jetzt mal einfach gespannt drauf. Kuwe /
Plastic Bomb
... "The Bottrops" sprudelt förmlich vor Engagement und Aussage. In
ganzen 14 Akten stehen The Bottrops für einen Stil, den man von
einer Band, die zu drei Vierteln aus Mitgliedern der Terrorgruppe
besteht, die das Polarisieren noch so nötig hatten, nicht erwartet
hätte. Da möchte man doch glatt seinen Hut ziehen. So macht
deutschsprachiger Punkrock wirklich Spaß.
Dennis Grenzel / Sweetjanemusic
... Die 14 Tracks zeigen die musikalische Vielschichtigkeit der
Band. Man will keinen Ufta Ufta - Sauf - Deutschpunk machen aber
auch kein verkopfter Tocotronic - Klon sein. Wie auch die
Terrorgruppe kaum in eine Schublade passte, machen es einem auch THE
BOTTROPS schwer sie in eine Schublade zu packen. Intelligenter,
druckvoller, gesellschaftskritischer, ironischer deutschsprachiger
Pop-Punk der sich stiloffen präsentiert. ... Eingängige Melodien
graben sich ins Gehirn, und lassen einen schnell mindestens den
Refrain mitsingen. ... Da kommt was auf uns zu !! Eine eigene Liga
im deutschsprachigen Punkrock wird durch THE BOTTROPS gegründet ! ...
Frank / Wahrschauer
... Berlin ist keine Insel mehr, sondern eine Riesenbaustelle...auch
in musikalischer Hinsicht. Früher, als die potentiellen KDV hier
Zuflucht suchten, um den Dienst mit und an der Waffe zu entgehen,
sind es heute gestrandete MusikerInnen, die sich dem Dienst mit den
4 Akkorden verschrieben haben und auf der Suche nach dem Geist des
unkrocks oder dem Rock'n'Roll sind. Im Kampf um den Pokal für
neuerbare Musik- und Tonarten distanzieren sich Johnny Bottrop, Bang
Bang, Slash Vicious und Cris Crise vom aggressiven
Hausruck-Deutsch-Punk und erzeugen eine relaxte Sonnenliegenstimmung ...
Fred Spenner / Underdog Fanzine
.... Es ist also streng genommen kein und dann eben doch ein
Debütalbum mit schicken Punkrocknümmerchens. ... Klingt wie ganz
frühe Terrorgruppe mit nett Punkrockhymnen im Altsack. Das
„Hochhausgirl“ ist ne ganz große Finger-in-die-Luft-Mitgröl-Nummer
geworden ... "
Michael Klarmann / freier Autor & Journalist (ua: TAZ, Visions,
Junge Welt, Ox...)
... Wie zu erwarten ist nicht nur der ungeschliffene und grobe
deutschsprachige Powerpop fast perfekt. So wissen die Vier, dass zu
einer guten Scheibe auch ausgefallenes Artwork und etwas
Geschriebenes gehört ...
Bocky / Pogo-Radio & Pogo-Presse
... Der Gitarrenanschlag und die tollen Gänsehaut-Melodien sind
einfach unerreicht in der deutschen Punkrock-Landschaft. ...
"Reduziert", "Hochhausgirl" und "Unterhund" sind echte Hits. Sowohl
Skepsis als auch Erwartungshaltung an ein solches Album sind ja
enorm Hoch. Und je nachdem was man für ein Geist ist, wird man diese
auch erfüllt sehen. Damit es für die Leute einfacher ist, hauen THE
BOTTROPS die Erstauflage zum MCD-Preis raus. Und da kann man einfach
nichts verkehrt machen, selbst wenn man zu den Skeptikern gehört."
Swen Bock, Plastic Bomb / Online-(P)Review
und als zugabe hier noch der bisher einzige verriss:
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(Destiny Records) Punk is dead!?!? Leider nicht, denn wenn dem so wäre
würde einem dieses Album erspart bleiben. The Bottrops sind weder lustig
noch besonders originell und sie schreiben Texte die wohl nicht mal den
pickeligsten Teenager von seiner Spielkonsole hervorlocken könnte.
Echte, konkrete und geradlinige deutschsprachige Songtexte und
unglaublich langweilig noch dazu. Angeblich soll man sich bei den
Aufnahmen zum Album viel Zeit gelassen haben, während viele andere Bands
aus America binnen weniger Tage ganze Alben fertig gestellt haben.
Von Unterhunden wird gesungen, und vom wahren Leben ohne Happy end.
Dieses dürfte wohl auch noch auf sich warten lassen. Das einzige was
gelungen ist ist der Sound der Aufnahme, aber das war es dann auch
schon. Musikalisch kann man hier dann auch nichts erwarten, nicht
umsonst heißt der Eröffnungssong „4 Akkorde“, das könnte man dann
allerdings noch mal gerade so durchgehen lassen, immer geht es ja um so
was wie Punk. Es soll sogar Leute geben die die Bottrops als eine
Terrorgruppe-Nachfolge-Organisation ansehen. Das verwundert auch nicht,
denn die meisten Mitglieder spielten bei besagter Truppe. Schade nur,
dass sie nicht den Humor und die Spritzigkeit der alten Band mitnehmen
konnten. Was lernen wir daraus? Schuster bleib bei deinen Leisten!
Alexander Kluth / smash-mag.de
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